Über uns

Wer sind wir?

Wir sind ein bundesweit tätiger gemeinnütziger Verein evangelischer Christen (siehe Geschichte) und bieten im kirchlichen Lehrpluralismus seelsorgerliche Hilfe und biblisch-theologische Orientierung an.

  • Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter (siehe Mitarbeiter) sind bereit, in Ihrer Gemeinde und in Ihrem Kreis Vorträge und Seminare durchzuführen (siehe Vortrags- und Seminarthemen).
  • Wir vermitteln seelsorgerliche Hilfe und persönliche Beratung.
  • Zu aktuellen und grundlegenden kirchlichen, gesellschaftlichen und seelsorgerlichen Themen können Broschüren, Bücher, Faltblätter, Studienhilfen, CD und DVD bezogen werden (siehe Bestellungen).
  • Auf regionalen und überregionalen Veranstaltungen (siehe Veranstaltungen) sowie in Radio- und Fernsehsendungen (siehe Sendungen) behandeln wir aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Fragen und vermitteln biblisch-theologisches Grundwissen.

Geschichte

Wie alles begann

Der Gemeindehilfsbund wurde von Pastor Heinrich Kemner (1903-1993), dem Gründer und früheren Leiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen, am 17.05.1992 unter dem Namen Gemeindenotbund ausgerufen und am 31.10.1992 gegründet, und von Pastor Dr. Joachim Cochlovius von 1996 bis 2022 geleitet und geprägt.

Die Gründung wurde ausgelöst durch die Abkehr kirchenleitender Gremien im Raum der EKD von den sexualethischen Grundsätzen der Heiligen Schrift und der reformatorischen Bekenntnisse im Jahr 1991 (Näheres kann in der Grundordnung des Gemeindehilfsbundes eingesehen werden, die in der Geschäftsstelle bestellt werden kann).

Der Gemeindehilfsbund versteht sich als ein Zusammenschluss von Christen, die im theologischen Pluralismus und in der ethischen Beliebigkeit unserer Zeit helfen und ausrichten wollen.

»Es ist die Stunde da, vom Schlaf aufzuwachen. Wir wollen in einer weithin toten Kirche, die in der Gefahr steht, vom Feind verführt zu werden, Hinweis sein auf den Herrn. Die Zeit ist da. Wir sollten uns jetzt sammeln zur Schar der Gläubigen, die endlich aus der Zersplitterung herauskommen und in den Auftrag hineinfinden, den anderen zu helfen. Der Auftrag bindet. Die Vollmacht wird geschenkt.«

Heinrich Kemner

Gemeinde Jesu in Not

Grundsatz

Der bewährte Grundsatz, daß allein die Heilige Schrift die Norm für den Glauben und das Leben der Christen sein soll, wird vielfach in den Kirchen und Gemeinden vielfach verlassen.

Viele Verfassungen und Grundordnungen von Kirchen und Gemeinschaftsverbänden besagen in der Regel, christliche Gemeinschaft sei auf der Heiligen Schrift bzw. auf den Bekenntnissen der Reformation gegründet. Auch die Barmer Theologische Erklärung von 1934 wird oft erwähnt. Leider ist das oft nur Theorie. Die Praxis sieht anders aus! Man ringt nicht mehr um eine bekenntnisgemäße Praxis. Das Bekenntnis wird links liegen gelassen und so getan, als wäre in der Kirche beinahe alles möglich.

Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Lukas 11,28

Dass christlicher Glaube nicht nur bedeutet, aus Gnade und im Glauben gerettet zu werden, sondern auch, in eine heilige Verpflichtung und Verantwortung hineingestellt zu sein, wird beiseite geschoben oder geleugnet. Sünde und Gnade, Buße und Vergebung, Rechtfertigung und Heiligung – also die grundlegenden Themen des christlichen Zeugnisses über unsere ewige Rettung – treten in den Hintergrund. Psychologische und soziale Themen übernehmen das Feld.

Das, und nicht zuerst die gesellschaftliche Entwicklung, ist die größte Not der Gemeinde Jesu heute. Die biblische Ethik, die zu einem erneuerten Leben aus der Kraft Gottes befähigt und ermahnt, wird in offiziellen kirchlichen Stellungnahmen, also gerade von berufenen Hirten der Gemeinden, preisgegeben. Als Beispiele seien nur die sog. Abtreibung und die Geschlechterethik genannt.

In diesem Notstand muß sich die Gemeinde mit ihrem an der Schrift geschulten Urteilsvermögen bewähren. Resignation hilft nicht weiter. Christus hat seinen Beistand allen versprochen, die ihn und sein Wort lieben.

Mit seiner Hilfe wollen wir uns im Gemeindehilfsbund einander helfen, ermutigen und ermahnen. Der Gemeindehilfsbund tut dies über Gemeinde- und Kirchengrenzen hinweg. Wir führen Christen zusammen, die geistlich heimatlos wurden. Wir stärken sie und senden sie auch wieder in ihr Umfeld, um anderen das Wort Gottes zu sagen.

Pastor Dr. Stefan Felber
Prediger Johann Hesse

Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

Matthäus 7,21

Wie wir arbeiten

Der Gemeindehilfsbund will Christen, die durch ein nicht schriftgemäßes kirchliches Reden und Handeln angefochten sind, mit Rat und Tat sowie durch Fürbitte beistehen. Seine Mitglieder und Freunde wissen sich verbunden im Bekenntnis zum gekreuzigten, leiblich auferstandenen und wiederkommenden Herrn Jesus Christus.

Der Gemeindehilfsbund arbeitet…

…im deutschen Sprachraum:
Der Gemeindehilfsbund hat ein großes Netz von Mitgliedern und Freunden (siehe Mitglied- und Freund werden).

…unabhängig:
Die Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir bekommen keine Gelder aus Kirchensteuern (siehe Spenden).

…durch das mündliche und schriftliche Wort:
Die Mitarbeiter sind bereit, in Ihrer Gemeinde und in Ihrem Kreis Vorträge und Seminare durchzuführen (siehe Vortrags- und Seminarthemen). Über die Geschäftsstelle können Broschüren, Bücher, Dokumentationen, Faltblätter und Studienhilfen, DVDs und CDs zu aktuellen und grundlegenden kirchlichen, seelsorgerlichen und gesellschaftlichen Themen bezogen werden.

…durch das Internet:
Im Internet finden Sie uns nicht nur auf dieser Seite, sondern auch auf unserem Youtube-Kanal „Gemeindehilfsbund TV“, auf Facebook und auf Telegram.

…durch Radio und Fernsehen:
Der Gemeindehilfsbund verfügt über feste Sendeplätze bei HCJB und Bibel TV.

…gemeinsam:
Der Gemeindehilfsbund strebt eine enge Zusammenarbeit mit allen an, die eine geistliche Erneuerung evangelischer Kirchen und Gemeinden suchen, mit Christen vor allem aus den Landeskirchen, zunehmend auch aus den Freikirchen.

…persönlich:
Die Mitglieder des Bruderrats und der Geschäftsführer sind bereit zur seelsorgerlichen Beratung und Hilfe. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

…strukturiert:
Vorstand und Bruderrat haben die Aufgabe der Leitung. Der Beirat hält engen Kontakt zum Bruderrat und berät ihn. Die Mitglieder und Freunde versammeln sich regelmäßig auf regionaler und überregionaler Ebene.

…gemeinnützig:
Der Gemeindehilfsbund hat die Berechtigung, Spendenbestätigungen für steuerliche Zwecke auszustellen.

…verbindlich:
Die Arbeit des Gemeindehilfsbundes geschieht auf der Basis der Grundordnung und Satzung, die angefordert werden können. Die Mitglieder und Freunde des Gemeindehilfsbundes sind bereit zum persönlichen Einsatz für die Ziele des Gemeindehilfsbundes. Die Aufnahme als Mitglied oder in den Freundeskreis erfolgt durch den Bruderrat aufgrund eines schriftlichen Antrags. Dieser kann mit dem Faltblatt „Gemeinde Jesu hat Zukunft“ in der Geschäftsstelle angefordert oder über die Internetseite ausgefüllt werden (siehe Mitglied- und Freund werden).

Grundlagen

Wir bekennen uns zur völligen Zuverlässigkeit der Schriften des Heiligen Alten und Neuen Testaments.

Wir stehen in der Tradition des lutherisch geprägten Pietismus, beten und arbeiten für eine bußfertige Erneuerung des Glaubenslebens aus dem Wort Gottes.

Wir sind dankbar für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und wollen in diesem Rahmen alle Freiräume nutzen, die der Stärkung der Christen, ihrer Einheit und ihrer missionarischen Wirksamkeit dienen.

Bruderrat

Pastor Dr. Stefan Felber

1. Vorsitzender

Geb. 1967, verheiratet seit 1991, drei Kinder. Dissertation in Erlangen. Vikariat und Ordination in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Danach 22 Jahre Dozent für Altes Testament am Theologischen Seminar St. Chrischona (2000 bis 2022). Seit 2016 Gastdozent an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel.

Seit 2022 hauptamtlicher Leiter des Gemeindehilfsbundes.

Wolfhart Neumann

Stellvertretender Vorsitzender

Wolfhart Neumann ist geboren in der sächsischen Oberlausitz, ganz in der Nähe von Herrnhut. Nach seiner Lehre als Möbeltischler wurde er zum Diakon in der sächsischen ev.-luth. Landeskirche berufen, ausgebildet und eingesegnet. Fünf Jahre lang war er im Gemeindedienst in Holzhausen bei Leipzig und 15 Jahre als Jugendwart im Kirchenbezirk Grimma bei Leipzig tätig. Zwei Jahre lang war er Mitarbeiter des CJD in Sachsen und Sachsen-Anhalt. In den folgenden 15 Jahren war er ProChrist-Referent für die neuen Bundesländer. Seit 2009 lebt er als Ruheständler in Brandis bei Leipzig.

Uwe Jürgens

Schatzmeister

Uwe Jürgens ist verheiratet und Vater eines erwachsenen Sohnes. In der St. Jakobi Gemeinde Itzehoe kam er zum Glauben und ist dort im Kirchengemeinderat und als Lektor engagiert. Seit 2005 ist er Mitglied im Gemeindehilfsbund. Er ist gelernter Einzelhandelskaufmann und Steuerfachberater und leitet heute eine Geschäftstelle der Deutschen Lohnsteuerhilfe in Hamburg. Uwe Jürgens ist Schatzmeister und Vorstandsmitglied des Gemeindehilfsbundes.

Helmut Brüggemeyer

Helmut Brüggemeyer ist von Beruf Landwirt in Melle / Neuenkirchen, er fand 1987 zum Glauben an Jesus Christus und wurde 2009 in den Bruderrat des Gemeindehilfsbundes berufen.

Dr. Jürgen Fischer

Verheiratet mit Christel, Apothekerin, drei erwachsene Söhne. Studium der Wirtschaftswissenschaften, Tätigkeit bei verschiedenen Unternehmen im In- und Ausland. Seit 2001 geschäftsführender Gesellschafter eines von ihm gegründeten Maschinenbauunternehmens. Seit Anfang der 1980er Jahre Mitglied der St. Martini Gemeinde in der Altstadt zu Bremen, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands (Bauherr) der Martini Gemeinde. Vorstandsmitglied mehrerer christlicher Stiftungen. Seit Juli 2022 Mitglied im Bruderrat des Gemeindehilfsbundes.

Ulrich Hauck

Ulrich Hauck, geboren am 23.11.1963 in Neustadt a.d.Weinstraße, seit 1990 im Dienst der Evangelischen Kirche der Pfalz. Nach dem Vikariat zunächst für 6 Jahre freigestellt für die Evangelische Gemeindejugend, danach von 2000 bis 2013 Gemeindepfarrer in Schweigen-Rechtenbach und jetzt Klinikseelsorger in Kandel und Germersheim. Im Jahre 2004 Gründungsmitglied des Netzwerkes bekennender Christen – Pfalz und seither Mitglied im leitenden Vertrauensrat. Verheiratet, vier Kinder.

Thomas Jeromin

Thomas Jeromin, verh., als Pfr. zunächst im Gemeinde- und Schulpfarramt im Sauerland, dann als Dozent und später als Studienleiter im Krelinger Studienzentrum sowie als Lehrer am Gymnasium Walsrode, seit 2021 als Theologischer Referent der Hensoltshöhe Gunzenhausen und als Lehrer an der Realschule und Fachakademie für Sozialpädagogik Hensoltshöhe tätig.

Verwaltung

Johann Hesse

Geschäftsführer

Johann Hesse absolvierte ein Wirtschaftsstudium (B.A.) in London. Zurück in Deutschland studierte er an der FTH in Gießen Theologie. Nach seinem Studium arbeitete er in der Verwaltung einer Missionsgesellschaft. Von 2002 bis 2008 war er Prediger eines landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes in Baden-Württemberg. Im Gemeindehilfsbund ist er seit 2008 als Geschäftsführer tätig.

Justine Kober

Sekretariat

Justine Kober, geb. 1993 in Wolfsburg, wuchs in einer 8-köpfigen Aussiedlerfamilie in Norddeutschland auf. Nach 5 Jahren als Sekretärin in einem Anwalts- und Betreuungsbüro besuchte sie die Bibelschule Brake und arbeitete anschließend als Sekretärin des Geschäftsführers zweier Hospize sowie in der Verwaltung des Ev.-Luth. Diakonissenmutterhauses (Rotenburg-Wümme und Verden). Durch Einsätze u.a. bei der Kontaktmission, der Marburger Mission und der Gefährdetenhilfe wuchs in ihr ebenfalls ein Anliegen für Randgruppenarbeit und Kulturlehre. Im Alltag freut sie sich immer wieder über Bücher, Geschichte, Musik, Gesellschaftsspiele, Schokolade oder Wanderungen zu allerlei interessanten Orten in Gottes wunderbarer Schöpfung.

Astrid Borower

Sekretariat

Astrid Borower, geb. 19.4.1960 in Hamburg, aufgewachsen in Cuxhaven, nach sehr kurzer Ehe geschieden, ein Sohn, jetzt aus Berufung alleinstehend. Sie zog kurz nach ihrer Buße und Umkehr zum Herrn Jesus Christus (so geschehen am 17.9.1985) von Helgoland nach Langenhagen, um dort Teil einer geistlich lebendigen Gemeinde zu sein. Als gelernte Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie zuletzt bis zu ihrer Frühverrentung im Betriebsrat eines großen Unternehmens als Sekretärin. Eintritt als Mitglied im Gemeindehilfsbund am Gründungstag. Später immer wieder Einsätze als Urlaubsvertretung im Büro des Gemeindehilfsbundes. Seit November 2014 Sekretärin im Minijob – das klingt nach wenig, ist aber die Arbeitsstelle, die ihr von allen bisherigen am meisten bedeutet. Soli Deo Gloria!

Zweigstelle Südwest

Weitere Mitarbeiter

Sylvia Hauck

Geboren am 25.11.1969, Arzthelferin, verheiratet, 4 Kinder. In der Heimatkirchengemeinde Weil im Schönbuch ehrenamtliche Mitarbeit von 1983 bis 1995 in der Jugendarbeit. Später als Pfarrfrau in der Kirchengemeinde Schweigen-Rechtenbach engagiert in der Frauen-, Kinder- und Jugendarbeit. Einen Schwerpunkt bildete der musikalische Bereich, wie beispielsweise der Aufbau und die Leitung eines Kinderchores und Singkreises.

Ulrich Hauck

Ulrich Hauck, geboren am 23.11.1963 in Neustadt a.d.Weinstraße, seit 1990 im Dienst der Evangelischen Kirche der Pfalz. Nach dem Vikariat zunächst für 6 Jahre freigestellt für die Evangelische Gemeindejugend, danach von 2000 bis 2013 Gemeindepfarrer in Schweigen-Rechtenbach und jetzt Klinikseelsorger in Kandel und Germersheim. Im Jahre 2004 Gründungsmitglied des Netzwerkes bekennender Christen – Pfalz und seither Mitglied im leitenden Vertrauensrat. Verheiratet, vier Kinder.

Weitere Mitarbeiter

Ulrike Felber

Geboren 1968 in Bamberg, verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Studium von Theologie und Grundschulpädagogik in Neuendettelsau, Bamberg und Erlangen. Bis 2022 wohnhaft in der Nähe von Basel, in Liestal/Schweiz an einer christlichen Privatschule als Lehrerin und in der Schulleitung tätig. Seit August 2022 zusammen mit ihrem Mann für den Gemeindehilfsbund/Walsrode unterwegs.

Thomas Karker

Geboren 1955, verheiratet seit 1982 mit Renate (Erzieherin), 4 erwachsene Söhne. Studium der Sportwissenschaft, sowie ev. Theologie/Relipäd. und Biologie (Lehramt). Von 1988 bis 2021 Lehrer an der Freien evangelischen Bekenntnisschule Bremen. Aktiver Ruhestand als Prädikant und Verkündiger, Mitglied im GHB seit 2002.